Rüsselsheim - Museumsführung mit Lesung

Die Stadt im Nationalsozialismus: eingereiht und ausgegrenzt

Nauheim-Online -

Stolperstein für Fanny Lang.
© Foto Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim

 

13.3.26 - Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus bietet das Stadt- und Industriemuseum am Sonntag (22. März) um 15:00 Uhr die Museumsführung mit Lesung „Rüsselsheim im Nationalsozialismus – Eingereiht und ausgegrenzt“ an.

Mit der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler am 30. Januar 1933 begann die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland. Die Veranstaltung konzentriert sich auf die Ereignisse in Rüsselsheim: die Abschaffung der demokratischen Institutionen vor Ort und der Umbau des politischen Systems zur Diktatur, die Gleichschaltung der Verwaltung sowie aller Institutionen.

Hierbei richtet sich der Blick auch auf die Opfer politischer und rassistischer Verfolgungsmaßnahmen in Rüsselsheim. Am Beispiel einzelner Familien steht das Schicksal der verfolgten jüdischen Bevölkerung in der Stadt im Mittelpunkt.

In diesem Rahmen werden Auszüge aus den berührenden Briefen der Rüsselsheimerin Fanny Lang gelesen, der es gelang, versteckte Nachrichten aus ihrer Haft an ihre Familie zu schicken.

Auch einzelne Beispiele für Widerstand gegen das NS-Regime sowie der Umgang mit der Vergangenheit nach 1945 werden thematisiert.

Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Treffpunkt ist der Haupteingang des Stadt- und Industriemuseums Rüsselsheim. Die Teilnahmeplätze sind begrenzt. Karten sind > hier über die Webseite des Stadt- und Industriemuseums oder an der Museumskasse erhältlich.

Weitere Informationen erhalten Interessierte per E-Mail an museum@ruesselsheim.de oder unter 06142 83-2950.

 

 


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