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Stadtführung am Gedenktag für die Opfer des Holocausts

Nauheim-Online -

Alte Synagoge. © Stadt Rüsselsheim am Main, Foto: Frank Möllenberg

 

16.1.26 - Anlässlich des Internationalen Gedenktages für die Opfer des Holocausts am 27. Januar lädt das Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim am darauffolgenden Samstag (31. Januar) um 14 Uhr zu einer Stadtführung auf den Spuren jüdischen Lebens in Rüsselsheim mit anschließendem Besuch der Alten Synagoge ein.

Es gibt heute nur noch wenige Hinweise auf die frühere jüdische Gemeinde in Rüsselsheim, die seit Jahrhunderten hier ansässig war.

In Familiengeschichten und Einzelbiographien macht die Stadtführung ein Stück verloren gegangener städtischer Vielfalt erfahrbar. Zugleich erinnert sie an das Schicksal verfolgter Mitbürgerinnen und Mitbürger in der Zeit des Nationalsozialismus, zu denen auch Fanny Lang gehörte.

Fanny Lang führte mit ihrem Ehemann ein Kaufhaus in der Bahnhofsstraße und wurde 1943 wegen ihrer jüdischen Herkunft deportiert und ermordet. Im Anschluss an die Führung, beim Besuch der Alten Synagoge, erwartet Teilnehmende eine filmische Rekonstruktion der Geschichte der Gemeinde in der Zeit des Nationalsozialismus.

Dabei können sie sich ein Bild davon machen, wie das 1845 errichtete Gebäude vor seinem entstellenden Umbau aussah.

Die Stadtführung ist eine Kooperationsveranstaltung des Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim und der Stiftung Alte Synagoge. Treffpunkt ist der Eingang des Rathaus Rüsselsheim, Marktplatz 4. Die Teilnahme an der Führung ist kostenfrei. Um eine Anmeldung wird gebeten. Die Anmeldung ist > hier online möglich.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter der Telefonnummer 06142-832950 oder per E-Mail an museum@ruesselsheim.de.

Quelle: Pressestelle Stadt Rüsselsheim

 

 


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