Kreis GG - Stadtradeln

Förderung in Gefahr - Kreis GG will einspringen

30.7.26 - Das Hessische Verkehrsministerium will ab dem Jahr 2027 zahlreiche Maßnahmen der Nahmobilitätsförderung nicht mehr finanziell unterstützen.

Im Notfall springt der Kreis ein, heißt es in einer Mitteilung aus dem landratsamt.

Betroffen wären unter anderem das Stadtradeln und das Schulradeln. Künftig müssten die Kommunen die Kosten dafür selbst tragen, heißt es in Wiesbaden.

Der Kreis hat diese geplante Streichung von Mitteln im Bereich der Nahmobilitätsförderung in Hessen mit großer Sorge zur Kenntnis genommen. Er hat sich bereits mit einem Schreiben ans für Nahmobilität zuständige Ministerium für die Fortführung und ausreichende Finanzierung der bisher geförderten Projekte eingesetzt.

Schließlich wird durch das Stadtradeln die Nutzung des Fahrrads im Alltag gefördert, was vielerlei Nutzen hat – sei es aus gesundheitlichen, sei es aus Umweltaspekten.

Unabhängig von der Antwort aus Wiesbaden will der Kreis indes die für die Teilnahme des Kreises und seiner Kommunen nötigen ungefähr 5000 Euro bereitstellen.

Das Geld wird vorsorglich im Haushalt für das kommende Jahr eingeplant, "damit alle mitmachen können und rechtzeitig vor den Haushaltsberatungen in dieser Hinsicht Planungssicherheit haben", sagt Landrat Thomas Will.

Thomas Will betont, dass dies keine neue Aufgabe für den Kreis sein wird, sondern dass die Mittel fürs Stadtradeln über das Gesamtbudget der Radverkehrsbeauftragten des Kreises Groß-Gerau abgedeckt sind.

Ans Land appelliert er, bei der Nahmobilitäts-Förderung nichts zu streichen, was seit Jahren etabliert ist und gute Resonanz zeitigt.

 

 


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