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Kreis GG - Schön aber gefährlich Bärlauch-Saison beginnt - Kreis klärt auf, was giftig ist
Der Bärlauch blüht. © Foto Harald Lehmann
18.3.26 - Auch in den Wäldern des Kreises Groß-Gerau beginnt mit dem Frühling die Bärlauch-Saison. Beim Sammeln im Wald ist jedoch Vorsicht geboten, informiert die Untere Naturschutzbehörde des Kreises. Bärlauch kann leicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen verwechselt werden. Nur nach sicherer Bestimmung sollten die Pflanzen gesammelt werden. Ein typisches Erkennungsmerkmal ist, dass sich die Bärlauchblätter leicht zerreiben lassen und dabei einen Knoblauchgeruch verströmen. Die gestielten Blätter wachsen einzeln aus dem Boden und weisen eine matte Unterseite auf. Bestehen Zweifel bei der Bestimmung, sollte auf das Sammeln besser verzichtet werden. Aus naturschutzrechtlicher Sicht darf Bärlauch nur für den persönlichen Bedarf und in kleinen Mengen gesammelt werden. Die Handstrauß-Regel hilft dabei, das richtige Maß zu finden: Gepflückt werden darf nur so viel, wie man mit einer Hand zwischen Daumen und Zeigefinger umfassen kann. In Naturschutzgebieten ist das Sammeln von Pflanzen generell verboten. Außerdem sollte stets darauf geachtet werden, nur einzelne Blätter pro Pflanze zu ernten, um die Bestände zu schonen und eine nachhaltige Nutzung zu gewährleisten. |
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