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Kommunalwahl 2026: Infos für junge Leute online und als Broschüre

Nauheim-Online -

Jacqueline Hoffmann vom Wahlamt der Kreisstadt Groß-Gerau präsentiert die Wahlbroschüren für junge Leute. © Foto Stadt GG/Thorsten Eisenhofer

 

29.1.28 - Wie funktioniert das mit dem Wählen? Worum kümmert sich die Stadt? Und was genau machen die Stadtverordneten?

Antworten auf diese Fragen finden sich in der Broschüre „Näher als du denkst. Vor Ort direkt mitbestimmen. Die Kommunalwahl in Hessen 2026.“

Sie richtet sich vor allem an junge Leute. Herausgegeben hat sie die Hessische Landeszentrale für politische Bildung. Am Informationsschalter des Groß-Gerauer Stadthauses (Am Marktplatz 1) kann das Heft kostenlos abgeholt werden. Erhältlich ist sie auch in einer Version in einfacher Sprache.

Außerdem besteht die Möglichkeit, die Broschüren digital zu lesen oder sie > hier herunterzuladen – oder > hier.

Gut verständlich wird erklärt, welche Regeln für demokratische Wahlen gelten, wer bei der Kommunalwahl abstimmen darf (alle, die am Tag der Wahl mindestens 18 Jahre alt sind, seit sechs Wochen oder länger in der Stadt wohnen und die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines Mitgliedslandes der Europäischen Union besitzen) und was es mit der Wahlbenachrichtigung auf sich hat.

Auch wer am Wahltag nicht in Groß-Gerau ist, muss seine Stimmen nicht verschenken. Es besteht die Möglichkeit, Briefwahl zu beantragen. Wie das geht, wird in der Broschüre ebenfalls erläutert.

Erklärungen finden sich ebenso zur Frage, wie man den Wahlzettel ausfüllt.

So ist es möglich, Stimmen auf verschiedene Parteien und Wählergruppen zu verteilen (Panaschieren), einer Kandidatin oder einem Kandidaten mehrere Stimmen zu geben (Kumulieren) und mit einem Listenkreuz zu sagen, welche Partei oder Wählergruppierung man bevorzugt. Setzt man ausschließlich ein Listenkreuz, gehen alle Stimmen an Kandidatinnen und Kandidaten dieses Wahlvorschlags.

Informationen gibt es in dem Heft dazu, welche Dinge Kommunen vor Ort regeln und wofür Kommunalparlamente zuständig sind. So trifft die Groß-Gerauer Stadtverordnetenversammlung politische Entscheidungen und legt fest, wofür die Kreisstadt ihr Geld ausgibt.

Quelle: Pressestelle der Stadt GG

 

 


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