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Mein Kommentar - Von Silke Schneider "Was einfach klingt, ist nicht immer einfach" - Gerade so kostendeckend 17.2.26 - Wie kommt die Gemeinde am sinnvollsten ihrer Pflicht nach, amtliche Mitteilungen adäquat zu veröffentlichen, das heißt: ohne viel Geld dafür zu investieren? Daraus entwickelt sich ein Diskurs. Nach einem Kommentar von Leser Joachim Gerharz (> mehr dazu hier) reagiert Leserin Silke Schneider mit folgendem Beitrag. Zwar stimme ich absolut zu, dass Nauheim-Online die beste Quelle für jede (Männer usw. sind selbstverständlich mitgemeint) ist, die sich über unseren Ort informieren möchte. Aber da ich in einem Verlag arbeite (NICHT in dem vom Gemeindespiegel) kann ich die wirtschaftliche Seite beurteilen. 30.000 Euro klingt viel, deckt aber wahrscheinlich gerade so die Kosten von einem Produkt, das zweiwöchentlich oder noch öfter in einer mittleren vierstelligen Auflage gedruckt werden soll (Anm. N-O: der Gemeindespiegel erscheint wöchentlich). Und zu glauben, dass man die Kosten reduzieren kann, indem man die Auflage verkleinert, ist nur bedingt möglich. Hohe Grundkosten Die Grundkosten (Herstellung der Druckvorlage, Einrichten der Druckmaschinen, Einrichten der Maschinen zur Weiterverarbeitung) sind immer gleich hoch. Wenn man nur ein Exemplar druckt, müssen sie halt durch den Preis dieses einen Exemplars refinanziert werden. Sprich: ein Exemplar zu drucken ist im Verhältnis viel teurer, als 4000 Exemplare zu drucken. Ich habe mich beim Lesen tatsächlich gefragt, wie der Verlag das für diesen Preis schafft. Deswegen muss man aus meiner Sicht entweder das Geld in die Hand nehmen oder das Problem auf der juristischen Ebene lösen, also die Gemeindesatzung ändern. Das geht aber nicht von heute auf morgen. Deshalb fand ich es klug, einen Jahresvertrag zu schließen, der die nötige Zeit verschafft. ● Lesen Sie dazu > hier eine ergänzende Klarstellung von Joachim Gerharz |
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