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● Grünanlagen - Debatte & Bürgervorschlag Cha-Cha-Platz: Alternative zu Piko-Park und Mikrowald
Plan und Kostenkalkulation als
Alternativvorschlag.
2.9.26 - Ein Vorstoß der FDP-Fraktion, anstelle eines Piko-Parks auf dem Charvieu-Chavagneux-Platz einen sogenannten Mikrowald zu gestalten, hat offenbar keine Chancen. ● Einen alternativen Gestaltungsvorschlag hat inzwischen ein Bürger eingebracht. ● Die Initiative der FDP wurde in der jüngsten Sitzung des Ortsparlaments auf Eis gelegt, bis der Gemeindevorstand Antworten auf Fragen der SPD-Fraktion vorlegt. Die Genossen hatten sich unter anderem nach den Kosten erkundigt. > Mehr dazu hier. Zu teuer? Die FDP findet, dass die Ausgaben für den Piko-Park "den Bürgern nicht zuzumuten" (Fraktionschef Gerd Petersen) seien. Die Rede sei von 510.000 Euro. Hinzu kämen noch Folgekosten. Ein Mikrowald sei günstiger und einfacher zu pflegen. Die Angaben der Liberalen ließ Bürgermeister Marc Friedrich so nicht stehen (womit er genau genommen schon Fragen beantwortete). Null auf Null für Nauheim Für den Piko-Park seien tatsächlich 510.000 Euro kalkuliert. 408.000 Euro würden gefördert. Von den übrigen 102.000 Euro seien 52.000 aus Eigenmitteln aufzubringen. Diese Summe werde teilweise über den Regionallastenausgleich bezahlt. Außerdem stehe "noch ein weiterer Fonds" im Fokus, so dass "kein eigener Kapitalbedarf" nötig sei, wie sich Friedrich ausdrückte. Die anschließende Eigenleistung für die Pflege bewege sich ´in einem überschaubare Rahmen, versicherte der Bürgermeister. ● Mehr über Pläne und Beschluss für einen Piko-Park finden Sie hier (scrollen). Alternative Idee Zu dem Thema hat Leser Joachim Gerharz eigene Vorstellungen entwickelt, die er hier in einer Art "Bürger-Antrag" als Alternativvorschlag einbringt (Entwurf dazu oben): "Da auch dem Letzten in Nauheim bekannt sein sollte, dass die finanziellen Mittel nicht nur äußerst begrenzt, sondern eher nicht vorhanden sind, wäre es doch toll, wenn man mit maßgeblicher Unterstützung des Bauhofs und gegebenenfalls Baumspenden aus der Bevölkerung oder den ansässigen Baumschulen einen Charvieu-Chavagneux Platz schaffen könnte, der auch hinlängliche Verbindung zu seinem Namensvetter darstellen würde. Vorstellbar wäre, dass die Gemeinde zu Spenden für Bänke und Tische aufruft und hierfür eine entsprechende Plattform bieten würde. Komplett gespendete Bänke könnten, wie anderorts üblich, mit dem Spendernamen verziert werden. Auch wenn der Austausch mit Charvieu-Chavagneux doch etwas eingeschlafen ist, wäre eine erneute Zusammenkunft zur Einweihung dieses neuen Platzes sicherlich der Neugestaltung würdig. In diesem Rahmen könnte man den leider kürzlich verstorbenen ehemaligen Bürgermeister Rudolf Zaich ehren, welcher ja die Städtepartnerschaft initiiert hatte, in dem man eine entsprechende Tafel enthüllt, welche die Boule Anlage als "Rudolf Zaich Boule Anlage" ausweist. Ein kleines Boule Turnier mit den französischen Freunden wäre ganz sicherlich zu organisieren, da in Nauheim mittlerweile mehrere Kleingruppen in verschiedenen Altersklassen dem Boule Spiel frönen. Das könnte ein tolles kleines Fest werden. Anstelle des sehr teuren und wartungsintensiven Piko-Parks würde man eine kühlende, naturnahe und begegnungsintensive Freizeitfläche schaffen, in der jung und alt an heißen und auch kühlen Tagen wunderbar zusammenkommen könnten." ● Ihr Kommentar - Leser-Beitrag zum Thema
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