Mein Kommentar - Von Joachim Gerharz

Amtliche Mitteilungen sollten günstiger zu haben sein

17.2.26 - Die Gemeinde ist verpflichtet, ihre Bekanntmachungen in einem amtlichen Mitteilungsorgan zu veröffentlichen.

Nach verlagsseitigen und rentabilitätsbegründeten Umstellungen zahlt die Kommune 30.000 Euro für die Verteilung des Gemeindespiegels an die örtlichen Haushalte. > Mehr dazu hier.

Leser Joachim Gerharz hat einen alternativen Vorschlag, wie es anders gehen könnte. Hier sein Beitrag.

Die Stärkung der heimischen Wirtschaft ist doch ein permanentes Thema wenn ich mich recht erinnere. Wieso gehen wir also nicht folgenden Weg:

1. Gemeinde verhandelt mit Nauheim- Online einen Jahresvertrag zur Online-Veröffentlichung eines entsprechenden PDF, welches die notwendigen Informationen enthält.

Teil des Vertrags könnte der Versand eines Newsletters mit diesem PDF sein. Registrierung für den Newsletter auf N-O.

2. Wie bisher kann bei Bedarf auch bei SchriftArt ein Ausdruck des Gemeindespiegels gekauft werden oder dort ein Abonnement gegebenenfalls mit postalischem Versand gegen Gebühr erworben werden.

Das sollte doch sicher günstiger zu haben sein als die jetzige Erstellung und der postalische Versand.

So wäre dann sicher auch der Hauptsatzung genüge getan und eine viel breitere und zuverlässigere Zustellung an alle Bürger gewährleistet.

Zusätzlich hätte man auch der Umwelt noch einen Gefallen getan indem weniger Altpapier produziert wird.

Mittlerweile ist N-O ja sowieso das einzige sinnvolle Medium, wenn man über Kultur, Wirtschaft und Politik in Nauheim informiert sein will. Die lokale Zeitung ist hierfür ja schon seit einiger Zeit wertlos.

Ergänzende Klarstellung

 - in Folge des Leserinnenbeitrags von Silke Schneider (> hier)

Wie aus meinem Beitrag (oben) zu erkennen ist, zähle ich primär darauf, dass der Gemeindespiegel elektronisch verteilt wird.

Ein entsprechendes PDF, erstellt aus den zu veröffentlichen Informationen der Gemeinde, sollte unproblematisch von jemand erstellt werden können, der auch ein Online-Medium betreibt.

Im Gespräch mit dem Besitzer von Schriftart war für mich klar, dass die gedruckte Version früher so gut wie überhaupt nicht abgeholt wurde.

Ein Ausdruck im Geschäft scheint kein Problem, da dies bisher auch schon für andere Dinge angeboten wird und entsprechende Equipment vorhanden ist.

Natürlich sieht es dann nicht aus wie eine Zeitung, aber es erfüllt den Zweck.

Eine Prüfung eines solchen Vorgehens durch die Gemeinde sollte sinnvoll sein. Man kann natürlich auch alles lassen, wie es schon immer war.

 

 


Veröffentlichungen nur mit Genehmigung

Ihr Kommentar zum Beitrag

Nach oben - Startseite - Das Neueste