Mein Kommentar - Von Joachim Gerharz

Nauheimer Zustände? Wer tiefer einsteigt, weiß Bescheid

17.12.25 - Die jüngste (Nicht-)Entwicklung bei der Haushaltsplanung und der Frust, den ein Bürger in der jüngsten Sitzung des HFA über die Nauheimer Zustände geäußert hat (> mehr dazu hier im Premium-Bereich), führt zu folgendem Kommentar eines Lesers.

Von Joachim Gerharz

Als interessierten Bürger wundert mich hier nichts mehr. Wer des Öfteren bei den Sitzungen dabei ist und etwas tiefer in die Themen einsteigt, weiß Bescheid.

Exemplarisch ist für mich immer noch meine Nachfrage Anfang des Jahres an alle Fraktionen, ob sie es gerechtfertigt finden, in einer Haushaltsnotlage die Vertretung des Bürgermeisters RÜCKWIRKEND zum 1. September 2024 um 40 Prozent und somit auf circa das Fünffache dessen zu erhöhen, was dem Bürgermeister-Vertreter im Groß-Gerau gezahlt wird.

Die Antwort sämtlicher Fraktionsvorsitzender war damals: „Ja“. / UPDATE dazu weiter unten.

Eine höhnische Bemerkung damals an mich von einem Gemeinderatsmitglied war: „Da will sich schon niemand die Taschen voll stopfen“. Hat ja nur 30-40.000 Euro zusätzlich gekostet. Wen juckt das schon?

Noch Fragen? Ich habe keine mehr und werde vermutlich auch in den Sitzungen keine mehr stellen. Das erscheint mir in diesem Umfeld sinnlos.

UPDATE

Zu dieser Darstellung von J. Gerharz merkt der Fraktionsvorsitzende der FDP, Gerd Petersen, an: Das ist falsch. Die FDP hat der neuen Entschädigungssatzung nicht zugestimmt.

 

 


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